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30.09.2026
LinkedIn testet neues Feed-Design
Mehr Content, mehr KI-Bots und LinkedIn muss reagieren. Wie schon Instagram, testet LinkedIn neben dem „For You“-Feed einen neuen „Network Feed“. Laut Chief Product Officer Hari Srinivasan, soll der neue Tab helfen, mit der eigenen Community in Verbindung zu bleiben. Der „alte“ For You-Tab dagegen soll zukünftig mehr für Infos und News sein.

Die Zwei-Feed-Struktur im Überblick:
- Der „For You“-Feed: Ein KI-basierter Algorithmus spielt dir Inhalte aus der gesamten Plattform, passend zu Fachthemen, Interessen und Branchentrends aus.
- Der neue „Network Feed„: Hier sollen noch echte Beziehungen bestehen mit Beiträgen von Kontakten 1. Grades sowie Personen und Seiten, denen du bewusst folgst.
Das kannst du strategisch mitnehmen:
- Beziehungsaufbau schlägt Reichweite: Die Qualität deines Netzwerks gewinnt an Wert. Wer eine engagierte Basis an direkten Kontakten pflegt, landet im Network Feed.
- Klares Aussagen für den „For You“-Feed: Um außerhalb des eigenen Netzwerks gefunden zu werden, braucht es weiterhin fachliche Tiefe und klare Themen-Fokussierung, damit der KI-Algorithmus deine Beiträge richtig einordnet.

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24.09.2026
7,9 Millionen aktive Nutzer auf Linkedin
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mit 7,9 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAU) kratzt LinkedIn in Deutschland immer näher an der magischen Acht-Millionen-Grenze. Ein Plus von 2,6 Prozent innerhalb eines halben Jahres zeigt klar, dass die Plattform ihr Wachstumstempo beibehält.
Offengelegt wurden die Daten im Rahmen des Digital Services Act (DSA) der Europäischen Union, der Big-Tech-Konzernen halbjährliche Transparenzberichte vorschreibt.
In Deutschland besitzen über 20 Millionen Menschen ein LinkedIn-Profil (in der DACH-Region sind es sogar knapp 30 Millionen). Die neuen DSA-Zahlen blicken jedoch tiefer: Sie erfassen nicht Karteileichen, sondern tatsächlich aktive, wiederkehrende Nutzer. Die 7,9 Millionen bilden das Fundament der Menschen, die mindestens einmal im Monat einloggen, Beiträge lesen, netzwerken oder Stellenanzeigen durchforsten.
LinkedIn ist längst kein reines Verzeichnis für digitale Lebensläufe mehr, sondern das zentrale B2B-Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Wer qualifizierte Fachkräfte anwerben, B2B-Kunden gewinnen oder die eigene Expertise positionieren möchte, kommt an den knapp 8 Millionen aktiven Profilen schlichtweg nicht mehr vorbei.

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07.08.2026
LinkedIn straft KI-Beiträge ab
Schluss mit KI-Müll. Generative KI kommt und der automatische Content schwemmt die Social Plattformen. Leider war das zu erwarten und sollte heute niemand mehr überraschen. LinkedIn will nun auf der eigenen Plattform dagegen vorgehen und den Feed mit einer Kombination aus technischen Filtern, Nutzer-Feedback (Meldebutton) und überarbeiteten Erstellungstools vor „AI Slop“ retten.
Generative KI erleichtert das massenhafte Erstellen von Beiträgen und Kommentaren, was zu austauschbarem, oberflächlichem Content führt. Der Anstieg von belanglosem KI-Content sorgt eher früher als später zu Qualitätsverlusten. Relevante Fachbeiträge gehen in der Flut an So-What-Content einfach unter. LinkedIn versucht nun den Spagat zwischen dem Bereitstellen eigener KI-Tools und dem Schutz des Netzwerks vor AI-Slop. Das Ziel ist klar: Qualität statt KI-Masse.
Gegenmaßnahmen von LinkedIn, laut Chief Product Officer Hari Srinivasan:
- Feedback-Option („AI Slop“-Button): LinkedIn testet neue Melde- und Filteroptionen, mit denen Nutzer gezielt KI-generierte Inhalte oder spammigen Content markieren können
- Algorithmus-Anpassungen: Der Feed-Algorithmus wird nachjustiert, um unpersonalisierte oder automatisierte Massenbeiträge in der Reichweite abzustrafen (Downranking). Dadurch wird weniger „AI Slop“ in vorgeschlagenen Inhalten sowie Beiträgen von außerhalb des eigenen Netzwerks angezeigt
- Private Warnhinweise im Analytics-Dashboard: Erhalten Beiträge von Lesern das Feedback, unauthentisch oder zu stark KI-generiert zu wirken, wird dies dem Ersteller privat in seinen Statistiken angezeigt. Ziel ist ehrliches, menschliches Feedback statt einer starren KI-Erkennung
- Erkennungssysteme: Es werden erweiterte Systeme eingesetzt, um automatisierte Bot-Aktivitäten und künstlich erzeugte Interaktionen zu identifizieren
- Überarbeitung der KI-Schreibtools: Die bisherige Option „Beitrag verbessern“ wird entfernt. Sie wird durch eine Funktion ersetzt, die Texte lediglich lektoriert und korrigiert, ohne den eigenen Schreibstil zu verändern
- Profil-Verifizierung & Filter für Unternehmensseiten: Die Verifizierung von Profilen und Seiten wird weiter ausgebaut. Zudem können Mitglieder Kommentare von unerwünschten Unternehmensseiten künftig direkt blockieren
Immerhin ist das ein Anfang. Das wird jedoch bestimmt nicht die letzte Aktion sein.
- Business liebt KI, User*innen haben genug: Das AI-Slop-Dilemma
- Feed und Fudder Podcast 75 – AI Content: Slop oder nicht Slop? (Jan Firsching)


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LinkedIn Feature-Update 2026: In diesem Artikel findest du spannende neue LinkedIn Feature-Updates. Die Übersicht ist nur eine Auswahl an Neuerungen. Schreib uns gerne in die Kommentare, wenn du über das ein oder andere LinkedIn-Feature mehr lesen möchtest!


