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07.08.2026
LinkedIn straft KI-Beiträge ab
Schluss mit KI-Müll. Generative KI kommt und der automatische Content schwemmt die Social Plattformen. Leider war das zu erwarten und sollte heute niemand mehr überraschen. LinkedIn will nun auf der eigenen Plattform dagegen vorgehen und den Feed mit einer Kombination aus technischen Filtern, Nutzer-Feedback (Meldebutton) und überarbeiteten Erstellungstools vor „AI Slop“ retten.
Generative KI erleichtert das massenhafte Erstellen von Beiträgen und Kommentaren, was zu austauschbarem, oberflächlichem Content führt. Der Anstieg von belanglosem KI-Content sorgt eher früher als später zu Qualitätsverlusten. Relevante Fachbeiträge gehen in der Flut an So-What-Content einfach unter. LinkedIn versucht nun den Spagat zwischen dem Bereitstellen eigener KI-Tools und dem Schutz des Netzwerks vor AI-Slop. Das Ziel ist klar: Qualität statt KI-Masse.
Gegenmaßnahmen von LinkedIn, laut Chief Product Officer Hari Srinivasan:
- Feedback-Option („AI Slop“-Button): LinkedIn testet neue Melde- und Filteroptionen, mit denen Nutzer gezielt KI-generierte Inhalte oder spammigen Content markieren können
- Algorithmus-Anpassungen: Der Feed-Algorithmus wird nachjustiert, um unpersonalisierte oder automatisierte Massenbeiträge in der Reichweite abzustrafen (Downranking). Dadurch wird weniger „AI Slop“ in vorgeschlagenen Inhalten sowie Beiträgen von außerhalb des eigenen Netzwerks angezeigt
- Private Warnhinweise im Analytics-Dashboard: Erhalten Beiträge von Lesern das Feedback, unauthentisch oder zu stark KI-generiert zu wirken, wird dies dem Ersteller privat in seinen Statistiken angezeigt. Ziel ist ehrliches, menschliches Feedback statt einer starren KI-Erkennung
- Erkennungssysteme: Es werden erweiterte Systeme eingesetzt, um automatisierte Bot-Aktivitäten und künstlich erzeugte Interaktionen zu identifizieren
- Überarbeitung der KI-Schreibtools: Die bisherige Option „Beitrag verbessern“ wird entfernt. Sie wird durch eine Funktion ersetzt, die Texte lediglich lektoriert und korrigiert, ohne den eigenen Schreibstil zu verändern
- Profil-Verifizierung & Filter für Unternehmensseiten: Die Verifizierung von Profilen und Seiten wird weiter ausgebaut. Zudem können Mitglieder Kommentare von unerwünschten Unternehmensseiten künftig direkt blockieren
Immerhin ist das ein Anfang. Das wird jedoch bestimmt nicht die letzte Aktion sein.
- Business liebt KI, User*innen haben genug: Das AI-Slop-Dilemma
- Feed und Fudder Podcast 75 – AI Content: Slop oder nicht Slop? (Jan Firsching)


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LinkedIn Feature-Update 2026: In diesem Artikel findest du spannende neue LinkedIn Feature-Updates. Die Übersicht ist nur eine Auswahl an Neuerungen. Schreib uns gerne in die Kommentare, wenn du über das ein oder andere LinkedIn-Feature mehr lesen möchtest!


