KI-Kennzeichnungspflicht 2026: Fakten und Ausnahmen im Überblick

LinkedIn-Scheindebatte oder Relevanz für deinen Redaktionsplan? Entwarnung für Social Media. Erst einmal gibt es keine pauschale KI-Kennzeichnungspflicht ab dem 2. August 2026.


Seit Wochen geistert das Gerücht durch die Feeds, dass ab dem 2. August 2026 pauschal jeder KI-generierte Post gekennzeichnet werden muss. Die kurze Antwort? Stimmt nicht. Eine solche Allumfassende Pflicht gibt es schlichtweg nicht. Der KI-Act der EU nimmt Content-Creator und Redaktionen keineswegs in Sippenhaft, verlangt jedoch an den richtigen Stellen Transparenz.

Was wirklich gilt: Kennzeichnung vs. Entwarnung

  • Keine Pflicht bei Routine-Tools: Texte, die mit ChatGPT überarbeitet, gefeilt oder strukturiert wurden, sowie Standard-Grafiken müssen nicht pauschal gekennzeichnet werden.
  • Deepfakes & Täuschung im Fokus: Die gesetzliche Kennzeichnungspflicht greift primär dort, wo Inhalte gezielt getäuscht oder realistisch gefälschte Personen/Ereignisse (Deepfakes) dargestellt werden, die als echt missverstanden werden könnten.
  • Transparenz schafft Vertrauen: Auch ohne striktes Gesetz gilt: Wenn der Einsatz von KI einen entscheidenden Teil des Werts oder der Aussage ausmacht, bleibt Transparenz eine Frage von Haltung und Community-Vertrauen.

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KI-Content & Recht genauer

Wer den eigenen Content rechtssicher aufstellen möchte, findet bei den Experten tiefergehende Einblicke:

Quelle: Carsten Ulbricht LinkedIn (https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7484868509991272448)
  • Deep-Dive im Podcast: In Folge 150 des Rechtsbelehrung-Podcasts bringen Thomas Schwenke und Marcus Richter Licht ins Dunkel. Sie schlüsseln verständlich auf, warum die Kennzeichnungsdebatte in Teilen eine Geisterdebatte ist und worauf Social-Media-Teams ab sofort konkret achten müssen. Hört gerne mal rein!
Quelle: Podcast Rechtsbelehrung (https://rechtsbelehrung.com/150-ki-kennzeichnung)

Disclaimer: Dieser Text stellt keine Rechtsberatung dar und ist auch nicht als solche zu verstehen. Die Informationen dienen lediglich zur Orientierung.

Nicola Kiermeier
Nicola Kiermeierhttp://frauhood.com
Nicola Kiermeier ist Redakteurin bei Allsocial.de, kümmerte sich bis Sommer 2023 um die Programmleitung der AllSocial-Konferenzen und war von 2021 bis Ende April 2024 Chefredakteurin.Im Netz bekannt als „Frau Hood“, ist sie Senior Managerin Strategy, Innovation & Special Projects bei SPORT1. In dieser Rolle treibt Nicola Projekte an der Schnittstelle zwischen digitaler Vermarktung und Content voran.

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